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«Sodapix ist günstig, schneller und besser. Fotografen zahlen keinen Gebühren und unsere Bilder sind einzigartig.» Grosse Worte, doch was steht dahinter? Sodapix-Geschäftsführer Robin Simon im Interview.

Warum wurde Sodapix gegründet?
Es gibt Unmengen an Agenturen auf dem Markt. Dieser Tatsache sind wir uns bewusst. Aber nur wenige Agenturen bieten auch wirklich gute Bilder an und noch viel weniger Agenturen können diese Bilder zu fairen Preisen anbieten, und das über ein intelligentes Online-Shopping Portal. Sodapix kann das. Und noch vieles mehr.

Das behauptet aber jede Bildagentur!
Genau, und daher zeigen wir was wir können und behaupten es nicht nur. Werden Sie Fotograf bei Sodapix und testen Sie unseren Fotografenbereich, dann wissen Sie was wir meinen.

Welchen Stellenwert hat der Fotograf bei Sodapix?
Fotografen stehen im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Ohne gute Fotografen können wir unseren Kunden keine guten Fotos anbieten. Daher auch unsere hohen Anforderungen an das angebotene Bildmaterial. Um unseren Fotografen auch den bestmöglichen Service bieten zu können, haben wir das Sodapix Fotografenportal entwickelt.

Andere Agenturen bieten ihren Fotografen weniger Service?
Ja. Viele der grossen Agenturen ziehen tausende von Bildern ihrer Fotografen ein und lassen diese dann in irgendwelchen Archiven verstauben. Der Fotograf hat keinen Einblick in die Verkaufsentwicklung und kann seine Bilder auch nicht verwalten. Das Sodapix Fotografenportal ist weltweit einzigartig: Unser Fotografen können ihre Bilder in einem persönlichen Account verwalten, Metadaten nachträglich ändern, selbst Model-Releases können über unser einzigartiges Release-Tool erstellt werden.

Was ist das, ein Release-Tool?
Für Fotos mit erkennbaren Personen, die kommerziell vermarktet werden sollen, benötigt der Fotograf eine Berechtigung der abgebildeten Person (Model). Gleiches gilt für Bilder mit Gegenständen, Gebäuden oder Markennamen, die vom Eigentümer geschützt worden sind. So muss z.B. für den Cypress-Tree in Monterey (Kalifornien) eine Genehmigung eingeholt werden, um das Bild kommerziell vermarkten zu dürfen. Das bedeutet natürlich einen grossen Aufwand für den Fotografen. Das Sodapix Release-Tool entlastet dabei enorm. Für einzelne Fotos oder ganze Fotoserien kann der Fotograf Releases erstellen, abspeichern, als PDF drucken und verwalten. Dem Model wird per E-Mail ein Link gesendet über den es die Bilder sieht, die der Fotograf gerne vermarkten möchte. Nun kann das Model per Mausklick entscheiden, ob es einer Vermarktung zustimmt. Und das per Web 2.0!

Web 2.0? Was ist das?
Unsere Programmierer haben ein System entwickelt, dass neue Standards setzt. Web 2.0 bedeutet Ajax-basierte Programmierung. Einfach ausgedrückt: Viele Anfragen an die Datenbank erfordern kein neues Laden der Seite mehr, was viel, viel Zeit erspart. Noch einfacher ausgedrückt: Sie klicken auf eine Funktion und das System reagiert sofort! So funktioniert auch unser Release-Tool.

Wie kontrollieren andere Bildagenturen ob Releases vorliegen?
Nur wenige Agenturen verlangen eine Kopie der Releases. Die meisten Agenturen schreiben im Vertrag lediglich im Kleingedruckten, dass Releases benötigt werden. Der Kunde ist letztendlich der Leidtragende. Sodapix wird zu jedem Bild einen Vermerk setzen, ob Releases vorhanden sind oder nicht. Das ist transparent und fair.

Bei all dem Service, welche Kosten trägt der Fotograf?
Keine. Wenn ein Fotograf bei Sodapix angenommen wird, stehen ihm alle Services kostenfrei zur Verfügung. Finanzieren tun wir uns durch die marktübliche Umsatzbeteiligung von 50%. Viele grosse Agenturen zahlen ihren Fotografen inzwischen sogar nur noch 30-40%.

Was sollte ein Fotograf also wissen, wenn er sich für eine Bildagentur entscheidet?
Natürlich sollte er seinen Vertrag genau lesen. Jedoch ist es viel wichtiger, entscheidende Fragen persönlich mit den Agenturen zu klären. So gibt es Agenturen, die Ihren Fotografen 50% Umsatzbeteiligung versprechen, jedoch nur bei Einzelverkauf. Gleichzeitig handeln sie mit grossen Unternehmen Pauschalbeträge für uneingeschränkte Nutzungen aus und verrechnen diese nicht mit den Fotografen. Wie sieht es mit der Verwendung der Bilder für Eigenwerbung aus? Viele Punkte des Vertrages sind juristisch verpackt und schwer zu verstehen. In diesem Fall sollte der Fotograf die Agentur kontaktieren und sich vergewissern. Auch Sodapix hat einen strengen Vertrag, aber wir stehen zu unseren Aussagen.

Nun sammeln Sie fleissig Bilder, aber wann werden diese verkauft?
Sobald wir der Meinung sind, dass unser Angebot gross genug ist, um Kunden für alle Wünsche das passende Foto anbieten zu können. Bei der aktuellen rasanten Entwicklung wird dieser Zeitpunkt Mitte/Ende Juli 2006 sein. Wenn wir voreilig das Verkaufsportal öffnen, erzielen wir vielleicht kurzfristig ein paar Einnahmen, werden aber einige Kunden nicht halten können. Das liegt weder in unserem Interesse, noch in dem des Fotografen.

Und wie vermarktet Sodapix seine Bilder?
Zunächst auf die klassische Online-Art: Eine Shopping-Plattform ermöglicht einen 24h Zugriff auf unser Bildarchiv, 7 Tage die Woche. Das besondere an unserer Verkaufsplattform ist jedoch die Transparenz und der Service für unsere Kunden: Zu jedem Bild erhalten Sie alle notwendigen Informationen: Farbraum, Keywords, Releases, etc. Zudem bieten wir einen 100% Ausschnitt des Fotos, so dass Kunden online die Qualität/Körnung des Fotos selbst beurteilen können. Aber vor allem unsere neue Suchmaschine «SodaSearch» wird das Leben eines jeden Artbuyers vereinfachen...

SodaSearch?
Ja, unsere Suchmaschine arbeitet nicht nur mit Suchbegriffen, sondern nutzt eine völlig neuartige Suchtechnologie, die Ihnen genau das Bild liefert, dass Sie suchen. Suchen Sie doch mal bei einer beliebigen Agentur nach dem Begriff «Apfel». Sie bekommen Bilder von Menschen mit Äpfeln, Apfelbäumen oder Computern. Nein, sie wollten einen Apfel, und nicht einen Apfel+Person, einen Apfel+Computer oder einen Apfelbaum. SodaSearch wird Sie begeistern. Weniger Suchanfragen, weniger Zeitaufwand, und bessere Bildauswahl. Wie das funktioniert bleibt unser Geheimnis, dass es funktioniert werden Sie sehen! Und wenn Sie möchten, können Sie SodaSearch auch ausschalten ? auf eigene Gefahr.

Sprechen wir doch über die Sodapix-Bildsprache. Wie sieht diese aus?
Die Sodapix-Bildsprache ist ehrlich. Wir suchen Motive, die das Leben beschreiben. Models müssen nicht gebucht werden, sondern Model kann jeder sein. Wir suchen Bilder von Menschen wie Sie und ich, Alltagsszenen, Emotionen. Wir suchen die Realität: Ob schön oder hässlich spielt dabei keine Rolle. Natürlich bedeutet das nicht, dass wir keine guten Stock-Aufnahmen aus dem Studio annehmen. Wir möchten, dass unseren Kunden alle Wünsche erfüllt werden. Jedoch werden wir diejenigen Bilder, die der Sodapix-Bildsprache entsprechen, unter der Marke «Sodastyle» anbieten.

Royalty Free und Rights Managed ? was bedeutet das?
Unsere Fotografen haben die Wahl, ihre Bilder lizenzfrei (Royalty Free - RF) oder lizenziert (Rights Managed - RM) anzubieten. RF bedeutet, dass Bilder mehrfach und ohne örtliche Beschränkung genutzt werden können. Der Nachteil für den Kunden ist, dass eventuell mehrere Kunden dasselbe Bild zum selben Zeitpunkt nutzen. Der Nachteil für den Fotografen liegt in den günstigen Bildpreisen. Dies ist gleichzeitig der Vorteil für den Kunden, der gute Bilder zu günstigen Preisen bekommt. Der Vorteil für den Fotografen liegt darin, dass günstige Bilder häufiger verkauft werden. RM Bilder werden für einen bestimmten Zweck und Zeitraum lizenziert ? auf Wunsch auch exklusiv. Daher sind die Bilder meist teurer als RF-Bilder. Der Nachteil für den Kunden sind die Preise, für den Fotografen die extrem hohen Anforderungen, die von unserer Bildredaktion gestellt werden. Der Vorteil für den Kunden ist, dass er sein Bild exklusiv nutzen kann, wenn er dies wünscht. Der Vorteil für den Fotografen ist, dass seine besten Werke immer kontrolliert vermarktet werden und nachvollziehbar bleibt, wo die Bilder genutzt werden.

Und wer besitzt die Rechte am Foto?
Immer der Fotograf. Sodapix hat lediglich per Vertrag den Auftrag, die Bildrechte für den Fotografen zu vermarkten.

Ihre Preise liegen unter den durchschnittlichen Marktpreisen. Das ist doch eine «Aldisierung» des Bildermarktes!
Falsch. Unsere Preise sind günstig, aber nicht unfair. Man muss ehrlich zu sich sein und erkennen, dass die Preise für Bilder in den letzten Jahren für Kunden viel zu hoch waren. Nicht zuletzt diese Tatsache hat zum enormen Erfolg von RF-Bildern beigetragen. Unsere Preise bieten unseren Kunden einen enormen Kostenvorteil und unseren Fotografen die Chance, ein Bild häufiger zu verkaufen. So profitieren alle Seiten. Ausserdem spart uns unsere Technologie auch den einen oder anderen Franken ein. Und davon sollen auch unsere Kunden profitieren!
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